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Camping-Geschichte
Camping hat eine lange Tradition in der Familie Unterwurzacher:
| Nach dem meine Frau und ich uns kennen gelernt haben, ging der erste Sommerurlaub nach Rovinj, eine romantische Stadt auf der kroatischen Halbinsel Istrien. | ||||||||||||||||||||||||
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| Zwischengeschichtl: Damals anno Sommer 1980 wurde vor dem Urlaub schnell ein Zweimann- bzw. ein Einmann-Einefrauzelt in Salzburg gekauft. Dabei übersah uns eine sehr gläubige Dame mit ihrem PKW und das Ganze endete in einem Totalschaden für unser damaliges Fahrzeug - ein Renault 6. Die erste Sorge der sehr gläubigen Dame galt ihren rohen Eiern und anschließend wollte sie uns unbedingt zur ihrem Glauben bekehren. Meine Sorge galt mehr meiner damals neuen Freundin, die sich leicht an der Hand verletzt hatte und durch ein steifes Genick leicht gehandicapt war. Die Verletzung war aber Gott sei Dank nicht wirklich schwerwiegend und so konnten wir mit einigen Tagen Verspätung und einem neuen, gebrauchten Renault 12 unsere erste Campingreise antreten ... |
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| Nach der Geburt unserer Tochter Marlene
verbrachten wir einen wunderschönen Campingurlaub in Baska auf
der Insel Krk in einem gemieteten Wohnwagen. Ein paar Jährchen später war ein gemeinsamer Urlaub mit befreundeten Familien in einem Appartement am Faakersee / Kärnten angesagt. Dort trafen wir zufällig die Familie Rettenbacher, alias Sepp (Musikkollege) und Heidi "Bochei" mit ihren Kindern Eva und Josef, die in einem älteren, aber heimeligen Wohnwagen ihren Urlaub verbrachten. Nach ein paar gemütlichen Stunden am Campingplatz "Arneitz" waren Sonja und ich wieder vollauf begeistert vom Camperleben und es stand bald fest, dass wir in Zukunft auf diese Weise unsere Ferien verbringen würden ... |
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| Der Zeltanhänger "Camplet" war unser erstes eigenes Gefährt, danach wurde einige Jahre ein Wohnwagen ausgeliehen und immer ging es mit den "Bocheis" (Heidi, Sepp, Eva und Josef) und unseren Kindern (Marlene und Rupert) in den Süden auf verschiedene Campingplätze meistens in Italien ... | ||||||||||||||||||||||||
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| 2004 kauften wir dann den Wohnwagen Bürstner Club 395 TN von einer Familie in Vöcklabruck. Mein Traum war aber schon immer der von einem eigenen Wohnmobil und dieser Traum ging schneller in Erfüllung als wir gedacht hatten ... | ||||||||||||||||||||||||
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| Zwischengeschichtl: Die "Bocheis" überraschten uns irgendwann im Jahr 2007 mit der Feststellung, dass sie die Absicht hätten, sich ein Wohnmobil zulegen würden. "Ja wie jetzt, was jetzt ...?" Wir hatten zwar schon oft über unseren Traum gesprochen, aber das kam jetzt dann schon etwas überraschend. Allerdings ließ mich dieser Gedanke jetzt gar nicht mehr los und so reagierte ich so, wie ich immer in solchen Situationen reagiere: ich kann nichts erwarten ... Intensiv suchte ich im Internet und zusammen mit Sonja in der näheren Umgebung (Umkreis von ca. 200 Kilometern) nach geeigneten Wohnmobilen. Unsere Vorstellung waren eigentlich nach einigen Überlegungen doch ziemlich klar abgesteckt: Nicht älter als Baujahr 1992, helle Möbel, ein Alkoven-Modell und der Preis müsste halbwegs erschwinglich sein ... Und dann nach ca. 14 Tagen kam uns der Zufall zu Hilfe: Auf der Heimfahrt nach einer Besichtigung sahen wir bei einem Autohändler in Oberösterreich plötzlich zwischen 200 PKW's ein Wohnmobil stehen und weil es unseren Vorstellungen voll entsprach - nennen wir es jetzt unser Eigentum ... |
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| Sepp und Heidi schlugen übrigens dann ein Jahr später (2008) zu: Fiat Ducato TEC BJ 1999. | ||||||||||||||||||||||||
| Von unserem ersten Wohnmobil verabschiedeten wir uns schweren Herzens 2011 und verkauften es würdig an ein Ehepaar aus der Steiermark, die ebenfalls mit dem Reisemobilvirus infiziert waren. | ||||||||||||||||||||||||
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| Auf der Suche nach dem "Neuen" im Internet
und auf einigen Rundfahrten hatten wir einige Objekte der
Begierde bereits ins Auge gefasst (ein McLouis, ein Weinberg,
ein Auto-Roller ...) . Unsere Vorstellungen: Natürlich eine
gewisse Preisgrenze, mindestens Baujahr 2003, Alkoven oder
Teilintegriert - egal (auf keinen Fall ein Vollintegrierter,
weil ich da optisch so ein blödes Vorurteil habe - man möge mir
in Camperkreisen verzeihen), natürlich innen sauber und ein
bisschen mehr PS würden vielleicht auch nicht schaden ... ... und dann entdeckte ich das Inserat eines Tirolers im Internet. Um es kurz zu fassen: Trotz der Überschreitung unserer selbstgesetzten Preisgrenze schlugen wir zu und das hatte nur sehr wenig damit zu tun, dass der Verkäufer ein ehemaliger Feuerwehrkommandant war. Das Fahrzeug hat uns einfach so gut gefallen und innerhalb weniger Tage nannten wir den neuen Teilintegrierten unser eigen: |
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"Entflammt"
eine 125-jährige Geschichte von Autor Rupert Unterwurzacher
Camping-Geschichte 








