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Kurzreisen
Hamburg - Tarzan - Teil 1 |
| 21. - 24. Mai 2010 Kuchl - Hamburg - Ostsee - Kuchl (2229 km) |
| Eine meiner zwei Lieblingsschwestern - Margreth (oder Margarete - oder was weiß ich, wie man das jetzt wirklich schreibt ...) - war so nett und hat mit ihrer Tochter Lisi zu Ostern unser Schuhgeschäft gehütet. Dies ermöglichte uns den Besuch der Toskana. Als Dank dafür luden wir die zwei Damen zu einer Kurzreise nach Hamburg und zum Besuch des Musicals "Tarzan" ein ... | |||||||
| Tag 1 | 21.05.2010 | ||||||
| Anreise | Kuchl - Golling - München (D) - Leipzig - Potsdam - Parkplatz A24 zwischen Potsdam und Hamburg | ||||||
| Reisezeit: 13:55 - 23:34 Uhr | 0 - 783 km | ||||||
| Die Fahrt ging über die Tauernautobahn zum Grenzübergang Walserberg - Danach weiter auf der deutsche Seite über die A8 nach München. Da in den Verkehrsmeldungen ständig Staus (Pfingstreiseverkehr) auf der Strecke Nürrnberg - Würzburg - Kassel - Hamburg durchgesagt wurden, nahmen wir die um ca. 70 km längere Strecke auf der A9 über Leipzig Richtung Berlin. Hier kamen wir nur einmal in einen Stau, ansonsten verlief die Reise problemlos. | |||||||
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Unsere beiden "neuen" Camperinnen lebten sich nach einer kurzen Gewöhnung hervorragend ein. Ein wenig verschütteter Kaffee gehörte zur Lernphase dazu (es gibt eben doch kleine Unterschiede zwischen einer Alm in den Salzburger Bergen und einem Wohnmobil ;-)) Bei ausreichend Kuchen und sonstigen Köstlichkeiten ging die Fahrt vorbei an zahlreichen, hellgelbleuchtenden Rapsfeldern, bis der "Kapitän" des Reiseschiffes (quasi ich ...) dann doch müde wurde und das Wohnmobil auf einem Rastplatz ca. 237 km vor Hamburg auf der A24 zum Schlafen abstellte. |
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| Tag 2 | 22.05.2010 | ||||||
| Parkplatz A24 - Hamburg (Fischmarkt) (237 km) | |||||||
| Reisezeit: 05:38 - 10:15 Uhr | 783 - 1020 km | ||||||
Wir hatten Glück: Unser Navi (quasi Susi II) führte uns
ausgezeichnet, bei etwas bewölkten Himmel durch die Straßen von
Hamburg und wir bekamen einen der letzten Plätze auf dem
Wohnmobilstellplatz neben dem Fischmarkt. Hier hat man einen
herrlichen Ausblick auf den Hamburger Hafen mit seinen riesigen
Schiffen und liegt zentral gelegen an einer S-Bahnhaltestelle.(Unser Womo ist das kleine zwischen den zwei "Großen" ...) |
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| Nach einem ersten Orientierungsspaziergang wählten wir als ersten Programmpunkt - die für Hamburg - unumgängliche Hafenrundfahrt mit einem der kleinen Kutter. | |||||||
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![]() Ich hatte schon ein paarmal das Vergnügen, im Hamburger Hafen herumzuschiffen (Eine Woche Dienst bei der Berufsfeuerwehr Hamburg oder Hamburgbesuch 2007) und es war jedes Mal ein Erlebnis. Auch dieses Mal war es wieder beeindruckend nur der Kapitän war eher eine Enttäuschung (mürrisch und lustlos). Lisi und uns allen gefiel es trotzdem sehr gut. Wir besuchten auf dem Wasser die Speicherstadt, fuhren an den bekannten Hamburger Werften vorbei, sahen viele kleine Boote und große Schiffe und genossen die Rundfahrt. |
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| Vermummte Gestalt an Bord - wir konnten vom großem Glück sprechen, dass wir nicht als Terroristen vom Schiff der deutschen Bundeswehr beschossen wurden ... | |||||||
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| Wir schaukelten an einem riesigen Autotransporter vorbei wieder in Richtung Hafen. Im Hintergrund die Häuser der Hafenstraße und im Vordergrund unser Wohnmobilstellplatz. | |||||||
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| Nach einer typischen Currywurst im Hafenrestaurant ging es zu Fuß weiter in Richtung der Speicherstadt. Auf dem Programm standen der Besuch des Hamburger "Dungeon" (Eintritt: € 19,--) und des Miniatur Wunderlandes (Eintritt: € 10,--) auf dem Programm. Das "Dungeon" ist eine Art Gruselkabinett und zeigt die historische Geschichte (Stadtbrand 1842, Pest, Inquisition ...) der Stadt Hamburg in schaurigen Bildern und durch ebensolche Darsteller. Für Menschen mit Agoraphobie (Platzangst) kann es in den engen Gängen und Zimmern laut unseren Beobachtungen zu einer wundersamen Heilung führen - Nebenwirkungen aber nicht ausgeschlossen ... | |||||||
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![]() Über das Internet hatte ich eine Reservierung vorgenommen, um lange Warteschlangen zu vermeiden. In der Beschreibung für den Sondereintritt wurden wir gebeten, möglichst unauffällig das Gebäude zu betreten, um die wartenden Besucher nicht zu verärgern. In meiner unauffälligen Aufmachung hätte ich bald eine Anstellung als Darsteller im Gruselkabinett Dungeon bekommen. |
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Das
Miniatur Wunderland ist die größte Modelleisenbahnanlage der
Welt. Dementsprechend groß war auch an diesem Pfingstsamstag der
Andrang der Besucher. Trotzdem waren wir beeindruckt, sahen eine
erstaunliche Welt mit verschiedenen Themen und Landschaften.
Alle 15 Minuten wird es Nacht im Wunderland und es gibt viele
Details und Besonderheiten zu entdecken ...Link: Miniatur Wunderland Hamburg |
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| Es gäbe in Hamburg noch viele weitere Museen zu besuchen (Beatles-, Spielzeug-, Unterseeboot-, Erotik Art -, Schiffsmuseum, u.v.m.) aber die Zeit drängte und so erholten wir uns kurz bei einem köstlichen Kaffee im Wohnmobil. | |||||||
Unser
Hauptgrund und der Höhepunkt unserer Hamburgreise war sicherlich
der Besuch des Musicals "Tarzan" mit Musik meines
Schlagzeugkollegen Phil Collins. Und es war absolut ein
Erlebnis: Stimmige Melodien, ein eindrucksvolles Bühnenbild und
eine nette Liebesgeschichte begeisterten uns. Fotos: Tarzan - Hamburg |
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| Die Anreise zur Veranstaltungshalle "Neue Flora" war ein bisschen hektisch, aber wenn man mit drei Damen unterwegs ist, muss man mit leichten Verzögerungen schon rechnen. Etwas später als geplant machten wir uns auf den Weg und ein obdachloser Landsmann erklärte uns den Weg per S-Bahn. Von der Haltestelle "Landebrücken" ging es zuerst in die entgegengesetzte Richtung zum Hauptbahnhof. Anschließend dank einer netten Hamburgerin wieder zurück auf den richtigen Weg zur Haltestelle "Holsenstraße". Leider war diese durch Bauarbeiten mit der S-Bahn nicht erreichbar. Also umsteigen auf einen Bus, der als Schienenersatzverkehr eingesetzt war. Das Ganze ein paar Minuten vor Beginn des Musicals: Wer zu spät kommt, wird vor der Pause nicht mehr eingelassen ... Im Sprint, der mich an einen Hundertmeterlauf erinnerte, versuchten wir rechtzeitig das Theater zu erreichen, was uns auch mit leichten Verletzungen in letzter Sekunde gelang. | |||||||
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![]() Den Nachhauseweg ließen wir etwas gemütlicher angehen. Wir nützten unsere Gruppenkarte (€ 9,20) um mit der S-Bahn in Richtung St. Pauli zu gelangen. Anschließend spazierten wir durch dieses "sündige", weltbekannte Stadtviertel und staunten über die Menschenmassen auf der Reeperbahn. Trotz des erlebnisreichen Tages zeigten meine Begleiterinnen keinerlei Anzeichen von Müdigkeit. In den späten Abendstunden, bzw. frühen Morgenstunden stärkten wir uns in meinem Hamburger Lieblingslokal "Schweinske" und machten uns anschließend auf den Weg zu unserem Wohnmobil ... |
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| Hier geht es weiter: |
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"Entflammt"
eine 125-jährige Geschichte von Autor Rupert Unterwurzacher



Wir hatten Glück: Unser Navi (quasi Susi II) führte uns
ausgezeichnet, bei etwas bewölkten Himmel durch die Straßen von
Hamburg und wir bekamen einen der letzten Plätze auf dem
Wohnmobilstellplatz neben dem Fischmarkt. Hier hat man einen
herrlichen Ausblick auf den Hamburger Hafen mit seinen riesigen
Schiffen und liegt zentral gelegen an einer S-Bahnhaltestelle.













Das
Miniatur Wunderland ist die größte Modelleisenbahnanlage der
Welt. Dementsprechend groß war auch an diesem Pfingstsamstag der
Andrang der Besucher. Trotzdem waren wir beeindruckt, sahen eine
erstaunliche Welt mit verschiedenen Themen und Landschaften.
Alle 15 Minuten wird es Nacht im Wunderland und es gibt viele
Details und Besonderheiten zu entdecken ...





Unser
Hauptgrund und der Höhepunkt unserer Hamburgreise war sicherlich
der Besuch des Musicals "Tarzan" mit Musik meines
Schlagzeugkollegen Phil Collins. Und es war absolut ein
Erlebnis: Stimmige Melodien, ein eindrucksvolles Bühnenbild und
eine nette Liebesgeschichte begeisterten uns. 



