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Reiseberichte
Azur-Tour (Côte d' Azur/Provence) 2009 - 1. Etappe |
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Sollten wir - oder sollten wir nicht ??? Nämlich mit dem
Wohnmobil an die Côte d' Azur fahren und ein bisschen in die
Provence schnuppern. Auf der einen Seite
hört man regelrechte Lobeshymnen über diese Gegend: Herrliche
Küste - unverfälschtes Hinterland, Highsociety-Tummelplatz und
duftende Lavendelfelder … Auf der anderen Seite ist es für acht Tage doch eine ziemlich weite Strecke und fast sämtliche Wohnmobil-Reiseführer raten von einer Tour an die französische Mittelmeerküste gänzlich ab: So gut wie keine Stellplätze, überfüllte Dörfer und Städte in der Hauptreisezeit und vor allem sollen sich in dieser Gegend sämtliche dunkle Gestalten und Gauner ein Stelldichein geben und nur auf uns, Wohnmobilisten warten, um uns sämtliche Habseligkeiten zu rauben. Wir (Heidi und Sepp, Sonja und ich - Rupert) fuhren -zwar mit ein bisschen Bauchweh (zumindest ging es mir so) - aber wir fuhren trotzdem ... |
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| 1. Etappe: | |||||||
| Kuchl - Finale Ligure (I) - Menton (F) - La Turbie (F) - Monaco (MC) , 947 km | |||||||
| Tag 1 | 05.04.2009 | ||||||
| Abschnitt 1 | Kuchl (A) - Finale Ligure (I) | ||||||
| 0 - 819 km | |||||||
| Reisezeit 07:04 - 18:20 Uhr | 11 Stunden 16 Minuten | ||||||
Anfahrt
über Rosenheim (D) nach Innsbruck - Kufstein - Innsbruck -
Gardasee - Trento - Finale Ligura (durchgehend Autobahn) |
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Die
Anreise - da waren wir uns einig - sollten wir so schnell als
möglich hinter uns bringen, um es anschließend etwas gemütlicher
angehen zu lassen. Die Strecke war uns bekannt: Dieses mal ging
es nicht unter - sondern über die Europabrücke in Tirol - weiter
bei idealem Reisewetter nach Italien - links (quasi östlich) am
Gardasee (von dem wir nicht einen Tropfen sahen) vorbei - durch
eine eher trostlose Gegend bis ans Mittelmeer - nach Finale
Ligura. Die Fahrt verlief mit ein paar Pausen ohne größere
Schwierigkeiten und die 819 Kilometer waren gut zu bewältigen -
auch mit Hilfe von zwei Navi's ... |
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| Der bekannte Stellplatz in Finale Ligure liegt direkt am Meer und empfing uns mit einem stimmungsvollen, prächtigen Regenbogen. Ebenso prächtig war die Pizza im netten italienischen Ort an der Blumenriviera | |||||||
| Stellplatz Finale Ligure: | Preis für 24 Stunden: € 15,00 | ||||||
| Via Aurelia, I-17024 Finale Ligure, | Direkt am Meer - zum Übernachten gut geeignet | ||||||
| VE, Brausen (Kaltwasser) | 10 Minuten zu Fuß in die Altstadt | ||||||
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GPS (Reiseführer): 44°09'57,78" N 8°20'15,43" E |
GPS (selbst): 44°09'53" N 08°20'15" E |
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| 1. Etappe: | |||||||
| Kuchl - Finale Ligure (I) - Menton (F) - La Turbie (F) - Monaco (MC), 947 km | |||||||
| Tag 2 | 06.04.2009 | ||||||
| Abschnitt 2 | Finale Ligure (I) - Menton (F) - La Turbie (F) | ||||||
| 819 - 947 km (128 km) | |||||||
| Reisezeit 09:37 - 17:50 Uhr | 8 Stunden 13 Minuten | ||||||
Nur
ungern trennten wir uns nach dem Sonnenaufgang und einem kleinen
Spaziergang von unserem Übernachtungsplatz - gegen ein wenig
relaxen und sonnen wäre nichts einzuwenden gewesen. Aber man
wollte ja auch noch andere Sehenswürdigkeiten sehen und so ging
es über die Autobahn (viel schöner als entlang der Küste) über
Brücken und durch unzählige Tunnel - mit meistens schönen Blick
auf die Küste - weiter nach Menton, die erste Stadt (quasi links
unten) in Frankreich. Der Besuch von Menton - mit hübschen Hafen
und einer sehenswerten Altstadt ist absolut empfehlenswert.
Besonders der Ausblick vom Friedhof auf die Küste ist
beeindruckend. |
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Zwischengeschichtl: Leider sind wir des Französischen nicht mächtig (bis auf die Zahlen von eins bis zehn, die Sonja und ich in einem Intensivsprachkurs während der Anfahrt auswendig gelernt haben. Naja "Bonjour" und ein paar andere Wortfetzen gingen auch noch ...) und man hörte immer, dass der Franzose arrogant immer nur seine Muttersprache spricht und schon gar nicht Deutsch. Im Gegensatz dazu unterstützte uns ein wirklich sehr freundlicher Kellner mit allen Mitteln bei der Speisenauswahl. Er nahm sogar einer älteren Dame ihr Essen kurz weg, um mir zu zeigen, was er empfehlen könnte. Generell kann man sagen, dass wir während unserer Azurtour nur nette und äußerst hilfsbereite Menschen in Frankreich kennen gelernt haben ! |
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| Nach Menton ging es weiter in Richtung Monaco - unserem nächsten Ziel. Aber vorher galt es noch einen geeigneten Stellplatz zu finden. Fündig wurden wir bei unseren intensiven Reisevorbereitungen im Wohnmobilführer von Ralf Gnéus: "Mit dem Wohnmobil in die Provence und an die Côte d' Azur". In der Nähe von La Turbie - oberhalb von Monaco - auf Wegen, die man ohne Beschreibung nie und nimmer befahren würde. Belohnt wurden wir mit einem absoluten Stellplatzhammer: | |||||||
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| Stellplatz La Turbie | kostenlos | ||||||
| F-06320 La Turbie, Platz für ca. 5 Wohnmobile | Nähe Friedhof - Zufahrt (kompliziert) von der anderen Seite | ||||||
| Keine Einrichtungen - nur traumhafte Aussicht | Eine gute Stunde Fußweg von Monaco entfernt | ||||||
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GPS (Reiseführer): 43°44,581' N 07°24,118' E |
GPS (selbst): 43°44'35" N 07°24'05" E |
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| 1. Etappe: | |||||||
| Kuchl - Finale Ligure (I) - Menton (F) - La Turbie (F) - Monaco (MC) , 947 km | |||||||
| Tag 3 | 07.04.2009 | ||||||
| Abschnitt 3 | MONACO | ||||||
| 505 Höhenmeter | |||||||
| Reisezeit 09:30 - 18:00 Uhr | 8 Stunden 30 Minuten | ||||||
Nachdem
ich viele Reiseführer gelesen habe - hatte ich nicht wirklich
Lust, Monaco zu besuchen: Das wäre ein Fehler gewesen - wir
hätten den herrlichen Stellplatz nie kennen gelernt und auch
Monaco selber ist durchaus einen Besuch wert. Gott sei Dank
bestand Sepp auf diese Stadt, die wir nach einer Stunde
Wanderung erreichten. Erster Programmpunkt war das
Ozeanographische Museum (unbedingt |
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| Unzählige Arten (anscheinend über 4000 - wir haben sie aber nicht gezählt) Formen und Farben im Meeresmuseum, das wirklich sehenswert ist. | |||||||
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| Der alte Hafen von Monaco und der neue Hafen von Monte Carlo ist für seine Luxusyachten und die Formel 1 Strecke (die wir natürlich "begangen" haben) bekannt. | |||||||
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| Zumindest einmal sollte man Monaco, Monte Carlo (Casino) gesehen haben. Danach ging es wieder hoch zu unserem Stellplatz nach La Turbie. | |||||||
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"Entflammt"
eine 125-jährige Geschichte von Autor Rupert Unterwurzacher
Anfahrt
über Rosenheim (D) nach Innsbruck - Kufstein - Innsbruck -
Gardasee - Trento - Finale Ligura (durchgehend Autobahn)
Die
Anreise - da waren wir uns einig - sollten wir so schnell als
möglich hinter uns bringen, um es anschließend etwas gemütlicher
angehen zu lassen. Die Strecke war uns bekannt: Dieses mal ging
es nicht unter - sondern über die Europabrücke in Tirol - weiter
bei idealem Reisewetter nach Italien - links (quasi östlich) am
Gardasee (von dem wir nicht einen Tropfen sahen) vorbei - durch
eine eher trostlose Gegend bis ans Mittelmeer - nach Finale
Ligura. Die Fahrt verlief mit ein paar Pausen ohne größere
Schwierigkeiten und die 819 Kilometer waren gut zu bewältigen -
auch mit Hilfe von zwei Navi's ...

Nur
ungern trennten wir uns nach dem Sonnenaufgang und einem kleinen
Spaziergang von unserem Übernachtungsplatz - gegen ein wenig
relaxen und sonnen wäre nichts einzuwenden gewesen. Aber man
wollte ja auch noch andere Sehenswürdigkeiten sehen und so ging
es über die Autobahn (viel schöner als entlang der Küste) über
Brücken und durch unzählige Tunnel - mit meistens schönen Blick
auf die Küste - weiter nach Menton, die erste Stadt (quasi links
unten) in Frankreich. Der Besuch von Menton - mit hübschen Hafen
und einer sehenswerten Altstadt ist absolut empfehlenswert.
Besonders der Ausblick vom Friedhof auf die Küste ist
beeindruckend. 





Nachdem
ich viele Reiseführer gelesen habe - hatte ich nicht wirklich
Lust, Monaco zu besuchen: Das wäre ein Fehler gewesen - wir
hätten den herrlichen Stellplatz nie kennen gelernt und auch
Monaco selber ist durchaus einen Besuch wert. Gott sei Dank
bestand Sepp auf diese Stadt, die wir nach einer Stunde
Wanderung erreichten. Erster Programmpunkt war das
Ozeanographische Museum (unbedingt


