|
Reiseberichte
Ostertour Sardinien (I) 2011 - 1. Etappe |
||||||||||||||||||
|
||||||||||||||||||
|
Einsame Strände (je nach Gegend: Sand, Kiesel, Felsen, Klippen ...), traumhafte Buchten, kristallklares Wasser dunkelblau bis türkisgrün, blühende Vegetation, gebirgiges Hinterland - dem so etwas gefällt, für den ist Sardinien zu Ostern ein Traum und von dieser Traumreise wollen wir dieses Mal berichten. Unsere bewährte Gruppe bestand - wie fast immer - aus Heidi, Sepp, Sonja und mir (Rupert). Wir hatten im Vorfeld ein paar Bücher mehr oder weniger studiert (besonders Heidi). Grundlage unserer Reise waren die Wohnmobilreiseführer: "Mit dem Wohnmobil nach Sardinien" (Womo-Verlag) und "Die schönsten Routen durch Sardinien" (Reise-Know-How-Verlag) Also nichts wie los und ab in den sonnigen Süden ... |
|||||||||||
| 1. Etappe: | |||||||||||
| Kuchl - Sterzing (I) - Livorno - Olbia - Budoni, 855 km | |||||||||||
![]() |
|||||||||||
| (zum Vergrößern auf die Karte klicken ...) | |||||||||||
| Tag 1 | 15.04.2011 | ||||||||||
| Kuchl (A) - Sterzing (I) | |||||||||||
| 0 - 259 km | |||||||||||
| Reisezeit 15:00 - 18:25 Uhr | 3 Stunden 25 Minuten | ||||||||||
![]() |
|||||||||||
| Stellplatz Sterzing (I) | Kostenlos | ||||||||||
| Parkplatz (auch für Busse) | I-39049 Sterzing, Brennerstraße, Nähe Rossbergseilbahn | ||||||||||
| Fünf Minuten (zu Fuß) in den Ort |
GPS (Internet): N 46° 54' 11.19" E 11° 25' 48.14" n |
||||||||||
| Tag 2 | 16.04.2011 | ||||||||||
| Sterzing - Modena - Livorno | |||||||||||
| 259 - 810 km (551 km) | |||||||||||
| Reisezeit 07:45 - 18:02 Uhr | 10 Stunden 17 Minuten | ||||||||||
| Nur plus 2° C - das ist einfach zu kalt für eine Fahrt in den Süden. Fast ein Schock in die kalte Jean in der Früh zu schlüpfen! Beim morgendlichen Brot-Einkauf hatte ich mich nur halbwegs aufgewärmt und so fuhren wir gleich weiter, um weiter südlich das Frühstück in wärmeren Gefilden einzunehmen. | |||||||||||
![]() ![]() |
|||||||||||
Bis
Modena nahmen wir die mautpflichtige Autobahn. Da wir genug Zeit zur
Verfügung hatten, entschlossen wir uns, anschließend quer durch
die beginnende Toskana zu gondeln. In Maranello besuchten wir
leider die Ferrari-Zentrale nicht - es wäre vielleicht keine
schlechte Alternative gewesen. So ging es auf kurvigen Straßen
(die wir ja schon von unseren Reisen
2010 und
2008 kannten) immer höher rauf und wir kamen sogar in
Gegenden, wo noch Schnee neben der Straße war. Ich will es kurz
machen: Nach einigen Stunden rauf und runter und vor allem eine
Kurve nach der anderen, waren wir wieder froh, auf die Autobahn
Richtung Livorno zu kommen. Allgemeine Erkenntnis: Diese Strecke
haben wir einmal befahren - und dabei wird es auch bleiben ... |
|||||||||||
![]() Nach Schnee und Kurven kamen wir wohlbehalten über Lucca, vorbei an Pisa im Fährhafen von Livorno um 18:00 Uhr an. Da wir erst für den nächsten Morgen die Überfahrt gebucht hatten, schmuggelten wir uns an den Wartenden für die Abendfähre (22:30 Uhr) vorbei und betrachteten interessiert das rege Geschehen ... |
|||||||||||
![]() ![]() |
|||||||||||
| Sepp studierte die Motorräder (speziell BMW) - ich die Besucher am Fährhafen ... | |||||||||||
![]() ![]() |
|||||||||||
| Nach einem gemütlichem Willkommensbier beobachteten wir fasziniert das Ent- und Beladen der Abendfähre, bevor wir uns am Hafen in erster Reihe plazierten und zur Ruhe begaben ... | |||||||||||
| Stellplatz Fährhafen Livorno | Kostenlos | ||||||||||
| Direkt neben dem Gebäude von Moby-Line, | I-57123 Livorno | ||||||||||
| WC, |
GPS (Internet): N 43° 33' 7.23" E 10° 18' 3.76" |
||||||||||
| Tag 3 | 17.04.2011 | ||||||||||
| Livorno - Olbia | |||||||||||
| Livorno - Olbia mit der Fähre | ca. 325 km | ||||||||||
| Reisezeit 08:00 - 15:30 Uhr | 7 Stunden 30 Minuten | ||||||||||
![]() Zeitig
in der Früh um 06:00 Uhr wurden wir geweckt - oder besser
gesagt, wir waren vor lauter Erwartung natürlich schon munter,
da dies unsere erste größere Reise mit einer Fähre werden würde.
Quasi - in der Poleposition - beobachteten wir das Ankommen des
großen Schiffes namens "Wonder" und die Entladung. Ca. 700 PKW's
haben hier Platz - erstaunlich, wie schnell diese und die
gesamten LKW's, Motorräder und Wohnmobile von Bord gelotst
werden. |
|||||||||||
![]() ![]() |
|||||||||||
|
Mit einigen "avanti" und "andiamo" ging es unter der
fachkundigen Anleitung des Fährenpersonals danach rasch in das
riesengroße Maul der Fähre. Geschlichtet wie die
sprichwörtlichen Sardinen ging es nun ca. 325 Kilometer über das
Meer in Richtung Sardinien. |
|||||||||||
![]() |
|||||||||||
| An Bord der "Wonder" verließen wir den Hafen von Livorno. Zuerst ging es die acht Stockwerke von der "Garage" hoch, bis in das Obergeschoß, wo uns Bar, Restaurant, usw. erwarteten. | |||||||||||
![]() ![]() |
|||||||||||
| Wir genossen die frische Brise an Deck und nützten anschließend die Zeit ... | |||||||||||
![]() ![]() |
|||||||||||
...
um uns über unsere kommende Reise Gedanken zu machen. Das
ermüdete Heidi und Sepp dermaßen, dass sie - wie viele andere
und wir auch - ein kleines Nickerchen machten. Nach gut sieben
Stunden erreichten wir Sardinien. Man erzählt sich, dass Gott, als er mit der Erschaffung der Erde fertig war, noch einige Steine, Erde, Blumen, Büsche und Bäume übrig gehabt hat. Aus diesen Zutaten hat er dann die zweitgrößte Mittelmeerinsel "Sardinien" geformt und wir sahen schon bei der Einfahrt im Hafen, dass ihm diese Sache hervorragend gelungen war. |
|||||||||||
| Tag 3 - 17.04.2011 | Olbia - Budoni | ||||||||||
| 810 - 855 km (45 km) | |||||||||||
| Reisezeit 15:30 - 16:30 Uhr | 1 Stunde | ||||||||||
![]() Das Entladen der Fähre ging genau so schnell und problemlos wie das Einladen. So kamen wir zügig von dem Schiff runter und dank Navi auch ebenso schnell aus Olbia hinaus. Wir hatten uns entschlossen in Richtung Süden - also im Uhrzeigersinn - die Insel zu erkunden. Über die S131 ging es schnell und fast alleine auf der Straße nach Budoni. Es war von Anfang an herrlich: Schönes Wetter, wunderbare Landschaft und eine unbeschreibliche Blütenpracht ... |
|||||||||||
![]() ![]() ![]() |
|||||||||||
| Dank Reiseführer gelangten wir zu unserem ersten Stellplatz auf Sardinien und hier begeisterte uns nicht nur die im Abendlicht wunderschöne leuchtende Pflanzenwelt ... | |||||||||||
![]() |
|||||||||||
| Wir fanden ein ruhiges Pinienwäldchen, dass wir über eine staubige und mit großen Schlaglöchern bestückten Weg erreichten. Bald wäre Sepp mit seinem Womo steckengeblieben, er hatte den weichen Sand unterschätzt. Aber mit vereinten Kräften lösten wir auch dieses kleine Problem und ließen uns zufrieden und fast alleine - häuslich nieder. | |||||||||||
![]() ![]() |
|||||||||||
| Wir waren glücklich, ein so schönes Plätzchen am Meer gefunden zu haben und genossen die idyllische Abenddämmerung. | |||||||||||
Zwischengeschichtl:Wir nützen unseren ersten Abend auf Sardinien, um den 50er von Bochei Sepp ein bisschen nachzufeiern. Während der doch langen Anfahrt, haben Sonja und ich ein nettes, ebenso himmellanges Gedicht geschmiedet und dem Sepp vorgetragen. Danach wurde ihm noch die eigens geschaffene "Geburtstagszeitung" überreicht und ein, zwei Gläschen gehaltvoller Wein getrunken. Mit den besten Wünschen ging der Tag zu Ende und wir freuten uns auf die bevorstehende, weitere Reise ... |
|||||||||||
| Stellplatz Spiaggia di Budoni | kostenlos | ||||||||||
| Ca. 10 min in den Ort | Pinienwald direkt am Meer | ||||||||||
| schattig |
GPS (Internet):N 40° 42' 00.3" E 9° 43' 12.5" |
||||||||||
|
|
|||||||||||
|
|||||||||||
"Entflammt"
eine 125-jährige Geschichte von Autor Rupert Unterwurzacher




Bis
Modena nahmen wir die mautpflichtige Autobahn. Da wir genug Zeit zur
Verfügung hatten, entschlossen wir uns, anschließend quer durch
die beginnende Toskana zu gondeln. In Maranello besuchten wir
leider die Ferrari-Zentrale nicht - es wäre vielleicht keine
schlechte Alternative gewesen. So ging es auf kurvigen Straßen
(die wir ja schon von unseren Reisen






Zeitig
in der Früh um 06:00 Uhr wurden wir geweckt - oder besser
gesagt, wir waren vor lauter Erwartung natürlich schon munter,
da dies unsere erste größere Reise mit einer Fähre werden würde.
Quasi - in der Poleposition - beobachteten wir das Ankommen des
großen Schiffes namens "Wonder" und die Entladung. Ca. 700 PKW's
haben hier Platz - erstaunlich, wie schnell diese und die
gesamten LKW's, Motorräder und Wohnmobile von Bord gelotst
werden. 






...
um uns über unsere kommende Reise Gedanken zu machen. Das
ermüdete Heidi und Sepp dermaßen, dass sie - wie viele andere
und wir auch - ein kleines Nickerchen machten. Nach gut sieben
Stunden erreichten wir Sardinien. 






Zwischengeschichtl: